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für zuweisende Augenärzte

Leitfaden für zuweisende Augenärzte

Ein Termin in der Augenklinik wird meist durch Zuweisung eines Augenfacharztes vermittelt. Wir präferieren eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Augenärzten, wird hiermit doch sichergestellt, daß in allen Fällen die notwendige Nachsorge durch einen Fachkollegen gewährleistet ist.

Die folgenden Ausführungen sollen Ihnen die wichtigsten organisatorischen Abläufe nahebringen, die für die Zuweisung und Behandlung von Augen-Patienten an unserer Klinik eine Rolle spielen.

In der Augenklinik werden Patienten meist auf Zuweisung eines Facharztes für Augenheilkunde untersucht und behandelt.
Die zentrale Anmeldenummer für Kolleginnen und Kollegen ist (0421) 5665 300. Bei Patienten mit einer unkomplizierten Kataraktproblematik am Besten auch über unser „Star-Telefon“: (0421) 5665-665.
Sollten Sie die Anmeldung per Fax vorziehen, haben wir dafür ein Faxformular vorbereitet, das hier heruntergeladen werden kann. Vorstellungstermine zur Indikationsstellung für Wahleingriffe und diagnostische Fragestellungen ohne gesteigerte Dringlichkeit werden meist telefonisch über unsere Anmeldung vereinbart.

Bei einer Reihe von Patienten erlaubt die Dringlichkeit der Fragestellung keinen derartigen zeitlichen Aufschub.

Patienten mit akuten Fragestellungen (Notfälle) versuchen wir angemessen zu berücksichtigen. Klare Notfallpatienten (z.B. Netzhautablösung) bitten wir, direkt telefonisch anzumelden. Unsere Arzthelferinnen verbinden Sie mit einem der Operateure, damit eine definitive Auskunft erfolgt, ob und wann der Patient operiert werden kann.

Bei anderen medizinisch dringlichen Fragestellungen, die sich erfahrungsgemäß manchmal häufen, müssen wir Prioritäten setzen: Vorabinformationen über die individuelle und schwierige Erkrankungssituationen sind dabei eine Hilfe. Entweder besteht die Möglichkeit, direkt mit uns über Ihren „Problem-Patienten“ zu sprechen (am besten abends zwischen 17.00 und 19.00 Uhr) oder uns per Fax oder Email eine kurze Information über die Problematik zu geben. Wir schätzen dann die Situation ein und regeln die Terminvergabe mit dem Patienten direkt bzw. rufen Sie zurück.

a) Operationen an den vorderen Augenabschnitten

Räumlich und organisatorisch sind die Voruntersuchungen von Vorder- und Hinterabschnitts-Patienten getrennt. Für den Katarakt-Patienten ist der Untersuchungsablauf weitgehend standardisiert. Voruntersuchungen von Patienten zur Frage der Katarakt-Operation bedeuten für den Patienten in der Regel einen zweistündigen Aufenthalt in unserem Hause. Bei einer komplexeren Problematik neben der Katarakt können bei Durchführung weiterer diagnostischer Maßnahmen auch längere Zeiten im Hause notwendig werden. Neben der augenärztlichen Untersuchung und Beratung wird der Patient bei diesem Termin auch der Anästhesieabteilung vorgestellt, und es wird individuell entschieden, ob der Patient eine Katarakt-Operation in Tropfanästhesie oder Allgemeinanästhesie bekommen soll. Wenn der Patient bereits an einem Auge kataraktoperiert wurde, ist vor der Operation am zweiten Auge in der Regel keine erneute Voruntersuchung in unserer Klinik notwendig. Ein Termin zur Katarakt-Operation am zweiten Auge wird dann meist telefonisch vereinbart.

Am Operationstag sollte der Patient stets nüchtern erscheinen, auch wenn die Katarakt-Operation in örtlicher Betäubung vorgenommen wird. In jedem Fall sind die üblichen allgemeinmedizinischen Befunde (EKG, Labor) erforderlich. Der Patient muß eine Begleitperson mitbringen, wenn er in Vollnarkose operiert wird und die Folgenacht nicht in unserem Haus verbringt. Bei Operationen in örtlicher Betäubung ist eine Begleitperson wünschenswert, aber im Einzelfall entbehrlich, da Katarakt-Operationen in örtlicher Betäubung bei uns ohne eine sedierende Begleitmedikation vorgenommen werden.

b) Netzhaut-Glaskörper-Operationen

Die Voruntersuchungen zur Indikationsstellung von Netzhaut- und Glaskörper-Operationen beanspruchen wesentlich mehr Zeit als die Indikationsstellung zur Katarakt-Operation. Unser Konzept besteht darin, daß wir während eines einzigen Vorstellungstermins stets alle notwendigen Untersuchungen komplett durchführen, d.h. daß man im Einzelfall durchaus Aufenthaltszeiten von einigen Stunden nicht vermeiden kann. Gerade Begleitpersonen von Patienten sollten über diesen Umstand informiert sein. Ein Bistro im Erdgeschoß steht zur Gestaltung von Wartezeiten zur Verfügung. Besonders Diabetiker, sofern sie nicht als Notfall am gleichen Tag operiert werden, sollten davon Gebrauch machen oder einen kleinen Imbiß mitbringen.

Im Rahmen des Vorstellungstermins wird neben allen erforderlichen augenärztlichen Untersuchungen ein individuelles Beratungsgespräch mit dem Operateur und ein Narkosevorgespräch in der Anästhesieabteilung geführt. Somit sind bei komplexeren Problemen oder hohem OP-Aufkommen gelegentlich 4 Stunden Aufenthalt einzukalkulieren.

Im übrigen werden Netzhaut-Glaskörper-Operationen ambulant oder mit Übernachtung im benachbarten Hotel nach den oben skizzierten Grundsätzen durchgeführt. Privatpatienten verbringen oft eine Nacht auf der neuen Bettenstation.

c) Notfallpatienten

Um Engpässe zu vermeiden bitten wir, jeden Notfallpatienten vorab telefonisch anzumelden. Wenn der Patient am gleichen Tag operativ versorgt werden soll, ist es wichtig, daß er nüchtern erscheint (keine Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme in den letzten 6 Stunden, kein Nikotin!). Außerdem sollte der Notfallpatient möglichst eine Begleitperson mitbringen. Bei Patienten, die rein ambulant behandelt werden, ist dieses obligat. Bei Patienten, die dies aufgrund der eiligen Situation nicht organisieren können, bleibt die Möglichkeit der Übernachtung im Haus, sofern noch ein Bett frei ist. Die Frage der Übernachtung sollte vorab telefonisch mit unserer Anmeldung geklärt werden. Bitte informieren Sie den Patienten, daß er sich auf eine eventuelle Übernachtung im der Augenklinik angeschlossenen Hotel einstellt, speziell wenn erst am späten Nachmittag operiert werden kann, und die Patienten einen weiten Anfahrtsweg haben. Ferner ist es beim Notfallpatienten wichtig, daß er und seine Begleitung im Vorfeld wissen, daß die Behandlung in unserer Klinik häufig viel Zeit in Anspruch nimmt, da seine Behandlung zusätzlich eingeschoben wird.

d) Übernachtungen/stationäre Aufnahme

Patienten, die bei uns operiert werden, werden entweder rein ambulant versorgt oder es erfolgt, insbesondere wenn der Patient weiter entfernt wohnt, eine Übernachtung in dem der Augenklinik angeschlossenen Hotel oder auf der Station. Die Übernachtungskosten im Hotel belaufen sich auf ca. EUR 90 für den Patienten und zusätzliche EUR 25, falls eine Begleitperson mit übernachtet. Der Patient kann versuchen, die Übernachtungskosten von der Krankenkasse erstattet zu bekommen mit dem Hinweis, daß eine stationäre Betreuung dadurch vermieden werden konnte. Viele Kassen übernehmen die Kosten oder zahlen einen Zuschuß für die Übernachtung, manche allerdings auch gar nichts. Es gibt hier keine generelle Linie. Bei stationären Privatpatienten wird eine Wahlleistungsvereinbarung abgeschlossen und dann die entsprechende DRG abgerechnet. Dank der effizienten und kostendämpfenden Versorgung in unserem Hause fällt aber in der Regel nur eine Übernachtung an.

Bei allen Patienten erfolgt die erste postoperative Visite in unserem Hause. Weitere Nachuntersuchungen sind vor allem bei netzhaut- und glaskörperchirurgischen Patienten indiziert, um bei schwierigem oder progredientem Krankheitsbild die Verantwortung zu teilen und eventuelle Folgeprobleme oder Komplikationen rechtzeitig zu erfassen bzw. entsprechende Maßnahmen zu planen.

Im wesentlichen soll jedoch die postoperative Nachsorge bei Ihnen erfolgen. Sollten Probleme auftreten, bitten wir um Kontaktaufnahme. Sie lassen sich in der Regel zwischen Ihnen und uns klären, so daß die Zahl der notwendigen Kontrolluntersuchungen in unserem Haus minimiert werden kann.

Bei den gesetzlichen Krankenkassen (Primärkassen und Ersatzkassen) treten bei den meisten Behandlungen keine Kostenerstattungsprobleme auf. Über gelegentliche Ausnahmen informieren wir Sie gerne und sind Ihnen bei der Beantragung einer Kostenübernahme behilflich.

Mangels einer klar geregelten vertraglichen Situation zur ambulanten Versorgung operativer Patienten bei allen anderen sozialen Versicherungsträgern muß eine individuelle Lösung im Vorfeld der Operation geregelt werden. Dies betrifft KVB und PBK-B, PBK-A, BG-Fälle und Sozialamt-Versicherte. Bei diesen Patientengruppen machen wir nach der Indikationsstellung vor der Operation einen Kostenvoranschlag.

Bei BG-Fällen und Sozialamt-Versicherten wird die Kostenübernahme von Seiten unserer Klinik in die Wege geleitet. Privat-Patienten bekommen von uns in der Regel einen Kostenvoranschlag, so daß sie im Vorab die Erstattungsfrage mit ihrer Versicherung klären und dann entscheiden können, ob sie in unserem Hause ambulant behandelt werden wollen oder lieber die stationäre Betreuung (eine Nacht) möchten. Letzteres ist teurer, führt aber in der Regel zu weniger Erstattungsproblemen.

Wir hoffen, daß diese Ausführungen das organisatorische Geschehen in unserem Hause transparenter machen, und damit die reibungslose ambulante bzw. erweiterte tageschirurgische Versorgung unserer gemeinsamen Patienten weiter verbessert wird. Wenn Sie weitere Fragen zu organisatorischen Belangen haben, stehen wir und unser Team Ihnen gerne für telefonische Auskünfte zur Verfügung. Anläßlich unserer jährlichen Fortbildung am ersten Samstag im Februar halten wir auch einen Tag der offenen Tür in der Augenklinik ab, so daß Sie sich an Ort und Stelle einen Eindruck verschaffen können. Natürlich sind Sie auch sonst nach Absprache gerne eingeladen, unsere operativen und diagnostischen Arbeitsbereiche kennen zu lernen. Wenn Sie Vorschläge zur Verbesserung unserer Zusammenarbeit einbringen möchten, nehmen wir dieses gerne auf („es gibt nichts, was man nicht verbessern kann“).



Ärztlicher Direktor
PD Dr. med. Andreas Schüler

 


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Telefon: +49 421 5665-255
E-Mail: Andreas.Schueler
@bergmanclinics.de

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